Schlussbericht Palmweih-Wanderung
Datum: 13. April 2025
Anreise mit öffentlichen Bus und Bahn
Rückreise erfolgte per GKB-Zug vom Bahnhof Schadendorf um 15:28 Uhr








Beschreibung:
Palmweih-Wanderung 2025
Palmsonntag
Der Palmsonntag richtet sich nach dem Osterfest. Palmsonntag ist immer der Sonntag vor dem Ostersonntag. Der Palmsonntag leitet die Karwoche (auch „Passionswoche“) ein, welche an den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert.
Geschichte
Am Palmsonntag feiern die Christen den Einzug von Jesus Christus in die Stadt Jerusalem. Dem Neuen Testament zufolge ritt Jesus auf einem Esel durch das Stadttor, bejubelt von seinen Anhängern, welche ihre Kleider und Palmzweige auf der Straße ausbreiteten. Viele unter ihnen waren Pilger aus Galiläa, sie riefen ihm zu: „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe“.1
Brauchtum
Die Palmzweige sind ein wesentliches Symbol des Palmsonntags, wobei diese auf eine lange Tradition zurückgehen. Um das Jahr 400 gab es in Jerusalem Umzüge, bei denen Kinder Palm- und Olivenzweige trugen. Im Mittelalter wurde die Prozession um dramatische Elemente ausgeweitet.
Palmbuschen symbolisieren das Leben und sollen an Christus erinnern, sie bringen Segen für Haus und Flur und sollen vor Unwettern und Hagelschlag schützen.
Wanderung und Palmweihe
Am Palmsonntag fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Bus und Bahn zum Bahnhof Premstätten/Tobelbad. Von dort marschierten wir den Sandweg entlang und durchquerten auf schönen, malerischen Waldwegen und -pfaden den Reichen- und Pfaffenholzwald zur Pfarrkirche „Unbefleckte Empfängnis“ nach Tobelbad, wo wir an der Palmweih-Feierlichkeit teilnahmen.
In der Sakristei meldeten wir uns als Wandergruppe der Naturfreunde Voitsberg an. Der Vikar Mag. Gerhard Hatzmann war begeistert von unserer Tradition, jedes Jahr bei einer anderen Kirche an der Palmensegnung teilzuhaben. Dies erwähnte er auch bei der Palmweihe. Der Vikar hielt die Segnung, an der sehr viele Gläubige, darunter auch sehr viele Kinder, teilnehmen, in beeindruckender Art und Weise ab. Er redete in der Sprache der Kinder und zog alle Anwesenden in seinen Bann.
Wir waren von der Feierlichkeit sehr angetan und werden diese in steter positiver Erinnerung halten. Nach der Messe und Segnung der Palmbuschen gab es eine Agabe (ein kleines Mahl am Ende der kirchlichen Veranstaltung) in Form von: Weißbrot, Mischung und Säften. Das Osterbrot war sehr bekömmlich. Zuvor war der Vikar Mag. Gerhard Hatzmann bereit, mit uns ein Gruppenfoto zu machen.
Nach ca. 1h und 15 min ging es etwas verspätet weiter. Die Verspätung war der positiven Stimmung rund um die Feierlichkeit und der kleinen Agabe geschuldet.
Nach der Weihe durchquerten wir den Ort Tobelbad und bogen links in das Reha Arreal ein und marschierten teils über Stufen hinauf zum Weißweg..Diesen folgten auf einen schönen Waldweg und -pfad, bis der Wanderweg einen starken Knick nach rechts machte. Es folgte ein längerer Waldabschnitt. In diesen 2,2 km langen Abschnitt konnten wir die herrliche Waldluft genießen und unserer Seele freien Lauf lassen. In diesen schönen Abschnitt begann es kurz zu tröpfeln, was aber unserer guten Laune keinen Abbruch machte.
Nach Verlassen des Waldes bewegten wir uns der Liebochtalstraße entlang Richtung Haseldorf, bogen aber bei „Die Gmein“ links in den Hinterwiesenweg ab und folgten diesen, bis wir links in den Reiterweg einbogen, welcher uns zu einem Gehöft führte. Dieses umgingen wir auf der linken Seite, überquerten auf den schmalen Steg über den Lusenbach und kamen in weiterer Folge zum Bachbauernweg. Hier bogen wir rechts ab und wanderten den Weg entlang. Nach Überquerung des Liebochbach betraten wir Schadendorferwald und durchqwanderten diesen ca. 1,4 km langen Waldabschnitt auf schönen Waldwegen.
Die letzten 400 m bis zum Restaurant Schadendorferhof legten wir auf der Eichengasse und Seinerstraße auf Asphalt zurück.
Den Schadendorferhof erreichten wir zum Mittagessen gegen 13:20 Uhr. Ein Danke an die Restaurantbetreiber für das kostenlose Dessert. Es gab die türkische Traditionsnachspeise „Baklva“.
Um 15:10 Uhr verließen wir das Lokal und marschierten die 700 Meter zum Schadendorfer Bahnhof. Frohgestimmt fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause.
„Berg frei“ 🍾🥾🎒
Peter Raudner
Referent Wandern
Allgemeine Info:
Technische Info:
Streckenlänge: 9,9 km, Reine Gehzeit: 2h 45min. Unterwegs 3h 30min. Anstieg: 162 hm, Abstieg: 188 hm. Schwierigkeit: leicht
Wetter
In der Früh sonnig, später bewölkt, ein paar Regentropfen und am Nachmittag wieder sonnig.
Das Mittagessen nahmen wir im Schadendorferhof ein.
Nach der Einnahme des Menüs wurde als Zugabe des Lokal`s die traditionell türkische Nachspeise „Baklava“ serviert.
31 Teilnehmer
Birnhuber Johann, Maria; Böhmer Andreas; Burgstaller Rosemarie; Glatz Franz, Renate; Hausmann Alfred, Rosemarie; Hausmann Franz, Elfriede; Hausmann Josef; Hemmer Thomas; Hojas Lilly; Höller Anneliese; Konrad Irene; Kurre Elisabeth; Kurre Johannes; Lasarus Elfriede; Lenzbauer Elfriede; Maier Christine; Mühlbacher Theresia; Nemeth Christa; Gerhard; Ofner Hermann, Monika; Perstaller Monika; Raudner Peter; Ribul Susanne; Sarka Christa; Scherz Ilse; Wagenhofer Edith.
Kohlhofer Karin konnte auf Grund einer Verkühlung nicht mitwandern, kam aber zu Mittag nach.

