Pilgerradtour nach Mariazell
Datum: Donnerstag 19. Juni 2025 bis Sonntag 22. Juni 2025 – Treffpunkt: Park&Ride Parkplatz Krems
Uhrzeit: 07.15 Uhr
Anreise: erfolgte mit dem eigenen E-Bike
Strecke: ca. 315 km Dauer gesamt: 4 Tage (ca. 21 Stunden reine Fahrzeit)
Bergauf: ca. 3810m Bergab: ca. 3790m
19 Teilnehmer
Burgstaller Rosemarie; Glatz Franz und Renate; Hartl Heidi; Hausmann Franz; Hausmann Seppi; Höller Angelika; Höller Anneliese; Hemmer Thomas; Hemmer Vinzenz; Keusch Reinhard ( Begleitfahrzeug) und Karin; Kohlhofer Karin; Meier Christine; Murg Gudrun; Perstaller Monika; Raudner Peter sen.; Ribul Manfred und Susanne;











Beschreibung:
Pilgerradtour Voitsberg – Mariazell – Voitsberg
Am Tag vor unserer Abfahrt nach Mariazell, trafen wir uns beim Naturfreundebüro um unser Gepäck bei unserem Begleitfahrzeug (das wir Dank Keusch Reinhard auf unserer Pilgerfahrt dabei hatten) abzugeben.
Tag 1
Strecke: 90,4 km. in 4 Std. 51 min. reine Fahrzeit.
Am Donnerstag, den 19.Juni 2025 trafen wir uns in Krems beim Park & Ride Parkplatz. Danach fuhren wir geschlossen die ersten Bergetappen Ruppbauernhöhe , St Bartholomä , St Oswald bei Plankenwarth Richtung Gratwein wo wir die erste Pause machten.
Weiter ging es über den R2 Murradweg nach Frohnleiten wo wir nach einem, (leider unerfreulichen Zwischenfall, in der Nähe der Burg Rabenstein), eine längere Pause einlegten um uns mit Getränken und kleinen Snaks zu stärken.
Da es entlang unseres Radweges durch den Feiertag leider keine Einkehrmöglichkeiten mehr gab radelten wir weiter nach Bruck an der Mur zum Kaffee Mandl. Nach kühlen Getränken und Eis fuhren wir zu unserem ersten Tagesziel beim Gasthof Turmwirt in Mürzhofen.
Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und sich frisch gemacht hatten, ließen wir den Abend beim gemütlichen Essen und zusammensitzen ausklingen.
Tag 2
Strecke: 51,2 km in 2 Stunden 34 min.
Freitag, den 20.Juni fuhren wir um 08.30 Uhr, nach einem reichhaltigen, sehr guten Frühstück los in Richtung Pogusch. Hier teilten wir unsere 18 Radfahrer auf drei Gruppen auf. Diese Gruppenteilung behielten wir für den Rest unserer Tour bei. So fuhren wir in größeren Abständen über den Pogusch damit wir den Verkehr nicht zu sehr behinderten. Dies funktionierte einwandfrei. Nach einer kleinen Pause fuhren wir weiter bergab, nach Turnau zum Cafe Seidl, wo wir eine längere Pause einlegten und Kaffee und andere Köstlichkeiten genossen. Einige unserer Radfreunde besuchten dort auch die Kirche und Rosemarie Burgstaller legte einen ihrer zahlreichen Wandersteine, die sie auf unserer Reise dabei hatte, dort ab. Unser Reinhard war mit dem Begleitfahrzeug natürlich bei jeder Pause vor Ort falls jemand etwas brauchte.
So ging es weiter in Richtung Seeberg. Nach der Mittagspause, wo wir beim Alpengasthof Schuster eine Kleinigkeit gegessen hatten, machten wir uns auf zur letzten größeren Bergetappe des Tages.
Nach ca. 20 Minuten waren wir dann auch schon oben auf der Seeberg Passhöhe angekommen und waren alle überrascht, dass dieser Pass gar nicht so schwer zu bezwingen war wie gedacht.
Die restlichen 1,5 Stunden genossen wir die schöne Landschaft des Mariazeller-Landes und kamen um 14.00 in Mariazell an.
Beim Einfahrtsbogen mit der Aufschrift „Grüß Gott in Mariazell“ war aller Freude sehr groß das wir gut angekommen waren und so beschlossen wir jemand anzuhalten der diesen schönen Moment für uns mit einem Foto festhielt.
Thomas hat deshalb ein Auto angehalten und gefragt, ob der Fahrer ein Foto von uns machen würde. Der junge Mann im Anzug, der aus dem Auto stieg, sagte: “ Ja gerne aber schnell, denn er hat den Weihbischof im Wagen!“ Wir lachten noch über diese Aussage, aber als wir dann in der Kirche saßen und die Messe begann wussten wir alle, dass dies wirklich der Assistent von unserem neuen Weihbischof, Johannes Freitag war.
Unbedingt erwähnen müssen wir auch, das wir dass Glück hatten den Tag zu erwischen, wo eine Pilgergruppe aus Eisenerz ihre 280.Wallfahrt nach Mariazell feierte. So waren wir als Pilgerradgruppe der Naturfreunde OG Voitsberg, Teil einer unglaublich schönen Messe mit Gesang und Musikbegleitung einer Bläsergruppe. Wir waren alle gerührt und glücklich einer so schönen Messe beiwohnen zu dürfen.
Nach der Messe fuhren wir dann in unsere 2. Unterkunft beim Hotel Kirchenwirt wo wir wieder einen schönen Tagesausklang erlebten.
Tag 3
Strecke: 84,2 km. in 4 Std.
Am Samstag, den 21.Juni 2025 ging es nach dem Frühstück um ca. 09.00 Uhr los in Richtung Lahnsattel. Dieser war auch ohne Schwierigkeiten, mühelos von allen zu erreichen und nach einer kurzen Trink und Fotopause ging es weiter Bergab nach Mürzsteg zum Appelhof wo wir in der Greisslerei Mitzi Tant eine Pause machten.
Von nun an folgten wir dem wunderschönen R5 Mürztal-Radweg. Entlang der Mürz genossen wir die Fahrt in dieser schönen Landschaft und kamen um etwa halb zwei beim Gasthof Anbauer in Hönigsberg an, wo wir die Mittagspause verbrachten. Gestärkt fuhren wir weiter am Mürztal-Radweg nach Mitterdorf wo wir in der Cafe Konditorei Binder ein Eis und Kaffee zu uns nahmen.
Um zirka 17.00 Uhr erreichten wir dann auch schon unser 3.Tagesziel wo wir nach einem weiteren gemütlichen Abend ein zweites mal beim Gasthof Turmwirt übernachteten.
Tag 4
Strecke: 96,5 km. in 4 Std. 38 min.
Am Sonntag, den 22.Juni 2025, nach dem Frühstück fuhren wir um dreiviertel neun beim Gasthof Turmwirt los bis nach Bruck an der Mur wo wir wieder dem R2 Murradweg folgten. In Pernegg machten wir das erste mal Pause in der Pernegger Dorf-Stubn und danach ging es weiter nach Deutschfeistritz wo wir im Cafe Restaurant Timeout die wohlverdiente Mittagspause genossen.
Dann fuhren wir über Gratwein und St Oswald zum Buschenschank Ponigl wo wir unser Abschlussessen zu uns nahmen. Nach ein paar gemütlichen Stunden machten wir uns auf zur letzten Etappe über Rohrbach, Berndorf und Mooskirchen zurück zum Park&Ride Parkplatz Krems wo wir unsere Pilgerradtour beendeten.
So bleibt uns nur noch zu sagen, dass es uns eine große Ehre war, mit so einer tollen Gruppe zusammen, diese Pilgerradtour nach Mariazell zu fahren.
Danke an alle für eure Disziplin und das Rücksichtsvolle Verhalten!
Unser besonderer Dank gilt auch noch unserem lieben Reinhard Keusch der uns die 4 Tage mit dem Auto begleitete und immer zur Stelle war, wo wir Pausen machten.
„Berg frei“
Thomas Hemmer und Karin Kohlhofer
Radreferenten